Die Blaufrau
- Tieger
- Malen, Zeichnen und Textilkunst haben mich mein Leben lang begleitet, je länger, desto intensiver. Ich bin gespannt, wo es noch hingeht!
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Donnerstag, 6. April 2017
Pastellfest
Soo lange nichts mehr zu Papier gebracht! Am letzten Sonntag ist die Lust an der Farbe unerwartet stark ausgebrochen, bei Eva im Atelier in Dedenbach.
Das Papier konnte gar nicht groß genug sein - und sonst fühle ich mich schon mit einem A3-Blatt überfordert! Nein, diesmal mußten es gleich vier A2 Blätter sein (for the record: Fabbriano Tiziano in mittelgrau), alle zusammen an Evas Malwand, und dann wollten die beiden A2 Bögen Kraftpapier, mit denen ich den Pastellstaub aufgefangen hatte, auch noch bearbeitet werden.
Den Anfang hat die Bewegung gemacht, mit den dicken farbigen Kohlestücken. Fortgesetzt mit großen und kleinen weichen Pastellkreiden, gestrichelt, gekritzelt, verwischt, Linien, Flächen. Auf so einer großen Fläche kann die Bewegung ein kreatives Element werden und bringt Ideen, auf die der Kopf und die Augen allein nicht kommen.
Der rote Rahmen ist der Teppich im Alexander-Raum. Die Blätter machen sich schön dort!
Was hier nachklingt, sind meine Erlebnisse beim Wandern, Farben, Landschaften, die rhythmische Bewegung. Ohne darüber nachzudenken, ist das alles eingeflossen, ohne den Versuch, eine Landschaft abzubilden, stecken Landschaften in den Bildern. Ich bin immer noch erstaunt ...
Bei Nachklingen habe ich aber auch sofort die wunderbare Lesung vom 17. März im Kopf. Leben und Geisteswelt der Hildegart von Bingen, von Eva nachgezeichnet und von Sigrid Hergarten mit Klanginstrumenten untermalt, verstärkt, in eine sinnliche Dimension gebracht (in LEA - Atempause (https://www.lea-atempause.de/) in Dedenbach).
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Zeichnung
Samstag, 17. Dezember 2016
Raum
Zum Denken, Fühlen, Atmen. Mich-bewegen. Mit jedem Schritt auf die kommende Dämmerung zu die Schichten zusammenheften, nähen. Körper, Gedanken, Herz, Erde, Himmel, Sinne.
Das war die Morgendämmerung, aber eine ähnliche Stimmung. Bei dem spontanen Gang vorhin hatte ich keine Kamera dabei.
Innehalten, um in den Raum einzutreten.
Das war die Morgendämmerung, aber eine ähnliche Stimmung. Bei dem spontanen Gang vorhin hatte ich keine Kamera dabei.
Innehalten, um in den Raum einzutreten.
Drei Striche Erinnerung: Hunde und Menschen auf dem Maubischpass (mit meinen wunderbaren neuen Kohleblöcken von Eva & Kalle! und etwas Pastell und Grafit)
Und Farben des Winters (vom letzten Samstag)
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Kohle,
Pastell,
Raum zum Atmen,
unterwegs
Dienstag, 13. September 2016
Kleines und Altes
Zweiter Anlauf. Alter Schlafanzugstoff und teegefärbtes Bettuch mit Kantha-Stichen und Stickerei auf einem Hintergrundstoff, ein Stück von einem großen blaugrün gefärbten Baumwollstoff aus Berliner Zeiten. Denke an Sand und Strand in Cornwall. Der Hintergrundstoff soll einen schmalen Rahmen bilden, ich nehme das dann mit als Tassenuntersetzer ins HISKP. Eine schüchterne Art des Zeigens, ich kann mich dann immer hinter Nützlichkeit verstecken. Andererseits finde ich Nützliches gut, wenn ich was schön finde, möchte ich es gebrauchen.
Hintergrund für meine nächste Aufgabe im Kurs, das Selbstporträt in einem anderen Medium, also bei mir in Stoff und Garn, und auch mit Farbe, denke an Brusho. Alter Betttuch- und anderer Baumwollstoff aus Berliner Zeiten, mit Tee gefärbt. Und jetzt kann ich das für den Kurs verwenden. Der Traum, meine verschiedenen Arbeiten zusammenzuführen, die gemeinsame verbindende Geschichte herauszuschälen. Wie meinen Tischläufer im Hintergrund, die mit Shiboritechnik gefärbten Stücke aus Rumis Kurs, in der Ateliergemeinschaft.
Fotografiert in der frühen Morgensonne. Farbstich, na und? Weg von der Vorstellung der einen einzig richtigen Farbe.
Zweiter Anlauf. Alter Schlafanzugstoff und teegefärbtes Bettuch mit Kantha-Stichen und Stickerei auf einem Hintergrundstoff, ein Stück von einem großen blaugrün gefärbten Baumwollstoff aus Berliner Zeiten. Denke an Sand und Strand in Cornwall. Der Hintergrundstoff soll einen schmalen Rahmen bilden, ich nehme das dann mit als Tassenuntersetzer ins HISKP. Eine schüchterne Art des Zeigens, ich kann mich dann immer hinter Nützlichkeit verstecken. Andererseits finde ich Nützliches gut, wenn ich was schön finde, möchte ich es gebrauchen.
Hintergrund für meine nächste Aufgabe im Kurs, das Selbstporträt in einem anderen Medium, also bei mir in Stoff und Garn, und auch mit Farbe, denke an Brusho. Alter Betttuch- und anderer Baumwollstoff aus Berliner Zeiten, mit Tee gefärbt. Und jetzt kann ich das für den Kurs verwenden. Der Traum, meine verschiedenen Arbeiten zusammenzuführen, die gemeinsame verbindende Geschichte herauszuschälen. Wie meinen Tischläufer im Hintergrund, die mit Shiboritechnik gefärbten Stücke aus Rumis Kurs, in der Ateliergemeinschaft.
Fotografiert in der frühen Morgensonne. Farbstich, na und? Weg von der Vorstellung der einen einzig richtigen Farbe.
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alter Stoff,
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Kantha,
Stickerei
Montag, 12. September 2016
Warum?
Zeichnen, Malen, Nähen, Sticken, Fotografieren ... ich mach ständig irgendwas, springe vom einen zum anderen. Am Ende bleibt das Gefühl, ich mach nix. Und das seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten. Deshalb die Idee, ein elektronisches Tage- und Bilderbuch zu führen. Vielleicht findet sich dann der rote, nein, blaue Faden. Selbst wenn ich nicht dazu komme, jeden Tag etwas zu machen und das dann auch noch zu posten. Mal sehen, was dabei rumkommt.
Auf jeden Fall die Möglichkeit, meine Sachen mit dem Abstand zu betrachten, der entsteht, wenn ich was einstelle, darüber nachzudenken und klarer zu sehen. Mir den Raum zum Sehen und Denken zu schaffen.
Aus den letzten Tagen: alte Stoffe, viel benutzt, weich gewaschen, teilweise mit Tee gefärbt, freihändig zusammengenäht. Eine prima Beschäftigung beim Zugfahren, während alle anderen auf ihre Smartphones gucken.
Auf jeden Fall die Möglichkeit, meine Sachen mit dem Abstand zu betrachten, der entsteht, wenn ich was einstelle, darüber nachzudenken und klarer zu sehen. Mir den Raum zum Sehen und Denken zu schaffen.
Aus den letzten Tagen: alte Stoffe, viel benutzt, weich gewaschen, teilweise mit Tee gefärbt, freihändig zusammengenäht. Eine prima Beschäftigung beim Zugfahren, während alle anderen auf ihre Smartphones gucken.
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