Die Blaufrau

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Malen, Zeichnen und Textilkunst haben mich mein Leben lang begleitet, je länger, desto intensiver. Ich bin gespannt, wo es noch hingeht!
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Donnerstag, 9. April 2020

Fortsetzungen

Weitere Stich-Probe, Folge der 1. Challenge-Woche; über Schrift - das auch zur Probe von einer Laserdrucker-Kopie mit Lavendelöl auf Stoff übertragen. Mit Nähgarn gestickt, also sehr fein; Farbschleier, kräftiger als erwartet.





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 Das Wohnzimmer riecht intensivst nach Lavendelöl. Drei Fotos aus Potsdam auf alten Kissendamast übertragen als Stickgrundlage, mit Teeblättern zusätzlich eingefärbt, weil das Weiß zu grell ist. - Fortsetzung eines kaum angefangenen Projekts. 
 




 Malereien - Reste davon - in den Fensterlaibungen des Belvedere







Von einem Foto des Michaelsbrunnens übertragen - wozu hab ich schließlich diese ganzen Fotos von Steinen, Oberflächen, Baumrinden usw? Hierauf probiere ich erstmal Vorstich-Variationen aus, auch mit Nähgarn. Richtungen.

Das Projekt schiebt sich in den Vordergrund, obwohl ich zunächst an was anderes dachte (Steinfeld, den Garten der Stille); ist also wohl jetzt dran. Mal sehen, ob ich es so verfolgen kann, wie ich es jetzt plane. 

Sonntag, 18. Dezember 2016

Zeitarbeit

Ein mit Acrylfarbe verzierter Mallappen, Stückchen Bettuch auf der Rückseite, ein paar Kronkorken zwischen den Stoffstücken fixiert, kleine Stiche mit Rayongarn, schwarzer Tee. Die Idee ist aus Slow Stitch, und Nachmachen oder nicht, ich will sehen, was daraus wird. 
 
Das Stück "reift" auf dem verwitternden Holzbrett auf dem Dach vor dem Schlafzimmerfenster, festgehalten durch den Topf mit der marokkanischen Minze. Was mich an den Teestand auf dem Bonner Weihnachtsmarkt erinnert, Nana-Minze und Sahara-Tee.




Das Tannin vom Tee fördert anscheinend das Rosten der Kronkorken, kleine Kränze zeichnen sich schon ab. Mal sehen, wie sich das mit der Zeit und mit dem Wetter verändert.

 

 In der Mitte der Kronkorken hatte sich der Tee gesammelt. Wenn der Rost sich verbreitet hat, werde ich das Stück auswaschen. Vielleicht nochmal in Tee legen (und dann in den Backofen), nochmal draußen lassen ... 



Die Rose auf der Patchworkdecke gefällt mir jedes Mal wieder...

 
 

Dienstag, 20. September 2016

Neues vom Selbst

Das Ergebnis vom letzten Sonntag: Strich und Fläche. Dünne Linien mit gespaltenem Rückstich, der auch in Vorstiche auslaufen kann. Der Grund des Gesichts ein alter hellgrüner Nylonstrumpf, darüber dünne Seide in Blau, Türkis, Lila, Olivgrün, aus dem ich mir die passenden Farben rausschneide. Mit Ministichen mit Nähgarn befestigt. Die Haare vorerst noch ein Helm aus frisch gefärbtem Baumwollstoff.

Immer weiter weg von dem Gedanken, es müßte "ähnlich" sein. 

Was hab ich noch zum Schichten? Was mach ich mit den Augen und dem Mund? Etwas Kontrast muß jetzt rein ... Das braucht Zeit, und die Abende nach der Arbeit sind recht kurz. Also nächstes Wochenende weiter. Wenn das Bild fertig ist, werde ich mein Gesicht eine Weile lang nur noch zum morgendlichen Identifizieren angucken.

 






Fast zufällig die Palette aus meinem Nähgarnkasten mit den Garnrollen aus der aufgelösten Änderungsschneiderei. Unvorstellbar, wie lange ich werde nähen können ...




Ich gucke nicht immer so ernst und schwer! Muß mich dran erinnern, daß ich auch so aussehen kann - nach vier Stunden Wandern, mit Pitter auf dem Sabelsköpfchen. Wenn das Stoffbild fertig ist, werde ich mein Gesicht mit Genuß eine Weile nicht mehr angucken.