Die Blaufrau

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Malen, Zeichnen und Textilkunst haben mich mein Leben lang begleitet, je länger, desto intensiver. Ich bin gespannt, wo es noch hingeht!
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Mittwoch, 5. Oktober 2016

Gesammeltes Wochenende

Zu müde, um was Kreatives zu machen, also nur ein Bericht, um den blauen Faden nicht zu verlieren. 


Für den Kurs: Ta Moko für Männer, ein Schema. Gestern gezeichnet. Darauf kann ich die Einteilung klarer sehen als auf der großen Skulptur mit den vielen Details. Bleistift und Tinte. Und ein Haufen Ideen, was ich damit weiter mache.

Das große Walnußfärbeglas am Sonntag ausgeräumt. Die Stoffstücke sind wie mit einem sehr willkürlich-wilden Shibori-Falt- und Knittermuster bearbeitet. Besonders schön über der blauen Färbung.
Das rote Garn hat einen schönen Herbstlaubton bekommen, und der blaumelierte Sticktwist ist grünlichbraun.
 





 Spaziergang an der neuen Umgehungsstraße entlang Richtung Ahrweiler. "Mein" Birnbaum im abgeernteten Feld.



Am Wegrand die Samenkapseln von Disteln, daumenlang, mit fein ziselierten Flügeln gefüllt, die die Samenkörner halten. Sie streuen bei der kleinsten Bewegung. Die Kapsel wie der Kopf eines sehr stachligen Fischs.



Windrädchen-Blume und Schatten vor dem Küchenfenster heute morgen. 


Manchmal reicht Sammeln, um den Kontakt nicht zu verlieren, selbst wenn sonst nichts anderes möglich ist. 

Montag, 3. Oktober 2016

Masken

Die ersten beiden Zeichnungen für Kapitel 6. 

Die Maori-Schnitzerei, durchgepaust - danke für Transparentpapier! Schade, daß ich keine Aufnahme im Profil davon habe, von den Details an Schläfen und Kinnbacken. Die großen Spiralbögen gliedern das Gesicht, führen die Augen. 



Gesichtsbemalung eines Nuba aus "Geschmückte Haut". Wie die Streifen und Muster das Gesicht formen. Zwei Wesen in einem. Auf dem Foto hat er einen Zweig im Mund wie eine große Zigarre, den hab ich weggelassen und die Bemalung darunter halbwegs erraten. Mit den Pastellstiften ließ sich das gut zeichnen. - Ich wollte mich erst auf Masken beschränken, Scheu davor, das Gesicht von jemandem für meine Zwecke zu benutzen. Jetzt mach ich es doch, mit einer inneren Bitte um Entschuldigung. Mit Respekt, hoffe ich.