Die Blaufrau

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Malen, Zeichnen und Textilkunst haben mich mein Leben lang begleitet, je länger, desto intensiver. Ich bin gespannt, wo es noch hingeht!
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Montag, 19. Juni 2017

Traumkatze hat ein neues Zuhause



Nachricht aus dem Tierheim "Menschen für Tiere" : Lilly hat ihre Menschen und ihr Plätzchen gefunden!
:-D

Dienstag, 14. März 2017

Traumkatze sucht neuen Wirkungskreis

 Ich bin Lilly und suche ein neues Zuhause. Vor allem einen neuen Menschen, der lieb zu mir ist. Ich hab es nämlich gern, wenn ein Mensch sich um mich kümmert, mit mir schmust und spielt. Und mit mir spricht! Ich höre gern beim Vorlesen zu, und Musik höre ich auch gern, besonders wenn sie melodisch und sanft ist.  
 



 



Spielen ist natürlich immer klasse! Mit dem Dosenöffner oder auch allein, ich kann mich schon beschäftigen. 













Hier sind so viele Schnürsenkel! Die müssen unbedingt eingefangen werden!






Was ist denn da oben? Ach, der kleine Gestreifte - Nee, mit DEM will ich meinen Menschen und mein Revier nicht teilen! Der soll weg!! Gleich spring ich zu ihm rauf und zeig ihm, was ich von ihm halte! (Wegen dem muß ich zurück ins Tierheim, doof. Aber mich mit dem vertragen? Nie im Leben!)








Der Kratzbaum ist toll, da lieg ich in der Sonne und kann aus dem Fenster gucken. Auch Fensterbänke sind klasse. Ich muß nicht rausgehen, aber Fensterkino ist schön.

 



Normalerweise ist das Bett zum Schlafen für mich da. Gut, die Alte darf auch darin schlafen, ich brauch sie ja zum Kuscheln. 



  
 Spielen kann man hier aber auch sehr schön. Das Bett ist nämlich nicht so hoch. Mit Springen und Klettern bin ich nicht sooo ganz geschickt. Deshalb geh ich das vorsichtig an. 

Überhaupt ist mein Motto: Cool bleiben! Die Menschen sind nett (wenn sie sich nicht um andere Katzen kümmern), die machen das schon. Manchmal muß ich sie sanft erinnern, daß Zeit fürs Futter ist (Leckerchen nicht vergessen!), oder daß ich gern ein paar Streicheleinheiten hätte. Dann leg ich mich ganz sachte bei ihnen auf den Schoß und schnurre sie an, so daß sie sich fühlen wie die tollsten Dosenöffner der Welt. Und wenn sie grade was anderes vorhaben, leg ich mich in die Nähe und warte auf meine Chance. Irgendwann ist es dann soweit ...

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Lilly ist wirklich eine Traumkatze (für meinen Kater leider eher Albtraumkatze ...): lieb, anschmiegsam, ausgeglichen, verspielt, neugierig und intelligent. Im Wesen ruhig und leicht zu lenken, es genügte ein Nein und eine sanfte Hand, um ihr was zu verbieten. Rausgehen hat sie scheinbar nicht vermißt, hat mit sichtlichem Vergnügen alle Ecken und Winkel ausgeforscht. 

Wer sie zu sich nimmt, hat das große Los gezogen. Und ich hoffe, daß das ganz schnell passiert! 





 

Freitag, 24. Februar 2017

Milchstraße

Mit einem Stück alter Tüllspitze, die sich viel weicher und geschmeidiger anfühlt als alle anderen Spitzenstoffe, denen ich begegnet bin. Schön, daß der Tüll ein bißchen über die helle Linie hinausgeht hier und da. Ruft nach Fortführung mit weißen Stichen, hoch zum dunklen Mond.




Mond oder Blüte. Oder eine Frucht. Die hellen Linien im dunkelblauen Streifen aufzunehmen war eine spontane Idee. Vielleicht sollten die sich nach links ins Dunkelblau fortsetzen. Ich habe die Linien mit hellem Vorstich vorgezeichnet, das klappt ganz gut, gibt der Nadel etwas zum Umwickeln. Deutlicher, als es eine nur gezeichnete Linie 

Die Linien, die ich heute morgen mit dem Markierstift gezogen habe, sind schon verblaßt, wie schön. 

Kannjetzt nicht mehr tippen, weil Lilly unbedingt schmusen möchte und mein Brustbein bearbeitet. Tieger sitzt auf dem Regal und guckt zu. Ich glaube, heute hat es wieder ein bipchen Streß gegeben während ich auf der Arbeit war. 

Mittwoch, 15. Februar 2017

Wie

Ein paar Stücke zusammen.





Zwei Monde und ein Fundament, eine Spiegelung, ein Übergang von Tag und Nacht (auch das schon eine Geschichte). Ich habe verschiedene noch unklare Ideen, was daraus wird, aber mein erkälteter müder Kopf ist kein gutes Werkzeug. Es sind Ideen für einzelne Bereiche, z. B. die Form der Gewölbe in dem hellen Sockel aufzugreifen, oder oben blaue Vorstiche wie eine Art Himmelsdunst zu sticken, ein Schleier. Aber was ist das Ganze?








 Der Mond vorgestern. 






Und meine Streithähne. So sehen sie aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben... Wenn nichts los ist bei Schmusen und Spielen, fixiert Lilly von unten Tieger auf dem Regal so lange, bis er anfängt zu knurren und sie mit Flaschenbürste in Richtung Tisch springt. So kann man Konflikte auch herbeistarren.

Sonntag, 5. Februar 2017

Die Chefin - Tieger und Lilly

Es geht weiter. Nicht so schnell, wie ich es mir wünschen würde, eher in Mikroschrittchen, mit viel Gefauche und Unmut.



Meet the boss!
(Sie ist nicht einäugig!) 





Lilly setzt sich ganz vorsichtig auf einen Platz in der Nähe von Tiegers Regalresidenz. Er hat aufgehört zu fauchen - sie macht keine Anstalten, ihn anzugreifen. Ein Mikroschritt!
 


Sonst ist Tieger auf seinem Lieblingsplatz, sobald Lilly aus dem Schlafzimmer kommt. 


Grade eben gabs nach einer Annäherung eine Schlägerei, bei der  Lilly ihn in die Enge unter die Treppe getrieben hat. Nach viel Gefauche von ihm zieht sie sich zurück, Haarbüschelchen fliegen herum, nichts Schlimmes passiert, außer einer kaputten Tasse. Tieger geht wieder auf seinen Platz, knurrt noch ein bißchen, Lilly kommt auf meinen Schoß. Mein Blutdruck sinkt wieder gegen normal. 

Lustig ist das alles nicht. Ich bin selbst ganz angespannt, und das überträgt sich mit Sicherheit auf die Beiden. Ich verabreiche uns allen Bachblütentropfen, jongliere hin und her, damit sie ihre Streicheleinheiten bekommt (braucht sie reichlich) und auch Tieger seine Schoßzeiten hat und sich zwischendurch in seinem Revier frei bewegen kann.

Geduld - Geduld - Geduld 

Sonntag, 29. Januar 2017

Lilly und Tieger

Fortsetzung.

Tieger: Ich möcht ja doch gern wissen, was da im Schlafzimmer los ist. Ich darf da nicht mehr rein, Frechheit! Heute morgen bin ich mal gucken gegangen, die Tür stand einen Spalt offen. Da ist diese Schwarze mit sooo einer dicken Flaschenbürste auf mich zugejagt, dabei hab ich gar nichts gemacht! Da bin ich aber weggesaust! Gottseidank hat Christa sie auf der Treppe wieder eingefangen. Zwischendurch gehe ich immer mal gucken, und manchmal geh ich bis zur Tür und sag diesem Vieh ordentlich die Meinung! Das hier ist schließlich mein Revier!

Lilly: Dieser kleine Gestreifte nervt einfach nur. Kommt der so einfach in mein Zimmer reingestiefelt! Was will der denn von mir? Das laß ich mir nicht gefallen! Außerdem will ich endlich in die Wohnung. Da gibt es so Vieles, was ich noch nicht erkundet habe. Das will ich alles für mich! Immerhin ist die Versorgung gut. Vorhin gab es Leckerchen an der Tür für mich und den Gestreiften. Gut, da sag ich nicht nein, auch wenn der auf der anderen Seite war. Und daß es so reichliche Streicheleinheiten gibt, ist toll.

Christa: Herr, gib mir Geduld, und zwar zackig!

Samstag, 28. Januar 2017

Lilly

Seit vorgestern abend ist sie bei mir und residiert vorerst im Schlafzimmer. Tieger hat den Rest der Wohnung für sich, bis die beiden soweit sind.

Gerade sitze ich im Sessel bei ihr, sie hat sich auf der von unten geheizten Fensterbank gemütlich zusammengerollt. Es ist das erste Mal, daß sie nicht sofort zu mir auf den Schoß springt, wenn ich mich zu ihr setze. Ich werte das mal als Zeichen, daß sie anfängt, sich jetzt auch an anderen Orten sicher zu fühlen. 






So eine wunderhübsche Katze! Außer dem weißen Fleck auf der Brust hat sie auch einen zwischen den Hinterbeinen. Und die schönsten strahlendgrünen Augen.

Es erstaunt mich immer wieder, wie vertrauensvoll ein Tier aus dem Tierheim auf einen Menschen zugehen kann. Lilly wirkt, als habe sie einen ganz großen Nachholbedarf an Schmusen und Kuscheln und Nähe. Gleich in der ersten Nacht hat sie sich zu mir aufs Bett gelegt (und Tieger, der morgens reinkam und wie immer ins Bett wollte, mit Gefauche verjagt, den armen Kerl). Sonst wirkt sie sehr ausgeglichen und ruhig. Ich muß mir immer wieder vor Augen halten, daß sie einiges hinter sich hat, einen Unfall, den Aufenthalt im Tierheim, den Umzug vorgestern mit der langen Autofahrt.

Mantra: Geduld, Geduld, Geduld. Tieger ist verschreckt und nervös.  Andererseits ist er heute schon öfter zur geschlossenen Schlafzimmertür zum Schnuppern gekommen, hat eben mal den Kopf reingesteckt. Neugier ... Ich versuche, die beiden mit dem jeweils anderen Geruch vertraut zu machen. Vorsichtige Annäherungen.